Die LostLift Datenbank
Umzugsgut: Eugene/Eugen Morton Levy, später: Lynn
Dokumente: Anzahl 3
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Provenienz:
Umzugsgutliste
[gesamte Liste unter Dokumente einsehbar]
enthält u.a. Mahagoni Kredenz, Ledersessek, diverse Möbel, Anzüge und weitere Kleider, Wäsche, Porzellan, Silberbesteck, Briefmarkensammlung, Klavier (Gerbstaedt, schwarz poliert), Marmor Klavierfiguren Mozard & Beethoven, 3 wertvolle Violinen mit Kasten und Bögen, Triumph Schreibmaschine mit Kasten, Pfaff Nähmaschine uvm.
Kunst: 5 Ölgemälde, Stilleben, Landschaften
EUR
StAHH 213-13_18847
Transport (Land)
Fa. Lassen & Co.
Pirmasens -> Hamburg
Für den Weitertransport, der wegen Entziehung nicht mehr erfolgte, beauftragte Fa. Lassen die Fa. Transatlantica Transport MIJ.N.V, Rotterdam.
EUR
StAHH 213-13 18847
StAHH 213-13_20338
Beschlagnahmung
Fa. Lassen & Co.
Laut Eugen Levy eignete sich die Speditionsfirma Lassen & Co. (einen Teil seines) Umzugsgut(es) an, da ihre Transportrechnung angeblich nicht bezahlt wurde. Levy beauftragte zurvor den Pirmasenser Reisebüroinhaber Albert Kömmerling (Geschäft Hauptstr. 32), über den Levy zuvor die Ausreise seiner Familie in die USA organisierte, diese Rechnung in seinem Auftrage zu begleichen. Kömmerling behielt diese Summe zunächst jedoch selbst ein, bis die Fa. Lassen Eugen Levys Zahlungsbeleg erlangte und das Geld inkl. Verzugszinsen von Albert Kömmerling einforderten.
EUR
StAHH 213-13 18847
Beschlagnahmung
Versteigerung
20
RM
1021/41; 1620
Gegenstand: 1 Gemälde
Nettobetrag: 18,85 RM
StAHH 314-15_30 UA 15
StAHH 213-13 18847
Versteigerung
5972,80
RM
1021/41; 1620
Gegenstand: lt. Aufstellung
Nettobetrag: 5.615,65 RM
StAHH 314-15_30 UA 15
StAHH 213-13 18847
Kauf
Kauf
Überweisung
Überweisung
Rückerstattungsverfahren
Landgericht Hamburg, Wiedergutmachungsamt
Eugen Levy beschuldigt die Fa. Lassen & Co. einen Teil seines Umzugsgutes selbst beschlagnahmt zu haben, mit der Begründung Levy hätte seine Rechnung nicht bezahlt. Dies ist durch ein Schreiben des Rechtsanwalts der Fa. Lassen & Co. an die Spedition Fa. Transatlantica nachgewiesen. In einem früheren Verfahren klagte Levy daher gegen Fa. Lassen selbst. Dieses vorige Verfahren fiel jedoch aufgrund der "heimtückischen und hinterlistigen" Beweisführung, wie Levy es nennt, des in Mannheim ansässigen verteidigenden Anwalts Dr. Eder zu Ungunsten Levys aus. Entgegen der später von Levy nachgewisenen Fakten behauptete Dr. Eger die Fa. Lassen & Co. hätte nie eine Zahlung von Levy für ihre Transportrechnung erhalten und sei so in ihrer Pfändung des Umzugsgutes gerechtfertigt. Fa. Lassen & Co. wurde im weiterführenden Verfahren nicht weiter einbezogen. EIn Vergleich wurde mit der Oberfinanzdirektion getroffen.
16000
DEM
StAHH 213-13_16421 Levy, Eugen, 1950-1960
StAHH 213-13 18847
Rückerstattungsverfahren
Landgericht Hamburg, Wiedergutmachungsamt
Weiteres Verfahren aufgrund der Entziehung einer umfangreichen Briefmarkensammlung angemeldet. Eugen Levy zieht dieses im Dezember 1959 zurück, da die Briefmarkensammlung bereits an die Jewish Trust Corporation herausgegeben wurde. Die Briefmarkensammlung bestehe "aus einem Schaubeckalbum mit besonders wertvollen Bayern- Thurn und Taxis,- Saargebiet- und Deutsches Reich - Marken, wertvolle Fehldrucke und eine größere Anzahl Briefumschlaegen, die Marken fuer Austauschzwecke enthielten". Verfahren JTC ./. Deutsches Reich - N/Z 15323
EUR
StAHH 213-13_20338