The LostLift Database
Person: Albert Daicz
Name
Degree / academic title
Biographical data
20.12.1894 - ?
Place of birth
Brzeziny, Polen
Place of death
New York, USA
Sex
männlich
Nationality
Profession
Schneider
Location
Lübeck
Address
Lübeck, Triftstr. 91-93
Lübeck, Fünfhausen 5
Lübeck, St. Annen-Straße 11
Lübeck, Fünfhausen 5
Lübeck, St. Annen-Straße 11
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Information
Im Februar 1939 ausgewandert nach Shanghai. 1953 weiter in die USA, dort wohnhaft in New York.
Ehefrau: Anna Daicz, geb. Finkelberg
Kinder: Gisela Daicz (*20.02.1917), Esther (*15.4.1919), Max Isaak (*30.5.1921), Julius (*18.1.1923), Hanny Rosa (*13.9.1926)
Ehefrau: Anna Daicz, geb. Finkelberg
Kinder: Gisela Daicz (*20.02.1917), Esther (*15.4.1919), Max Isaak (*30.5.1921), Julius (*18.1.1923), Hanny Rosa (*13.9.1926)
Comments
Im Zuge der Novemberprogrome 1938 in Lübeck inhaftiert und in das KZ Sachsenhausen gebracht. Entlassung im Januar 1939. Zusammen mit anderen Männern aus Lübeck konnte er nach Shanghai emigrieren und bemühte sich seine Familie nachzuholen.
Die Söhne Max Isaak Daicz und Julius Daicz, die aufgrund geistiger Beeinträchtigung seit 1931 im Heim Vorwerk untergebracht waren, wurden von dort nach Hamburg-Langenhorn verlegt. Am 23.09.1940 wurden sie in die Heilanstalt Brandenburg überwiesen und dort noch am selben Tag ermordet.
Seine Frau und die beiden Töchter Gisela und Hanny Rosa wurden 1941 in das KZ Riga-Jungfernhof und die Tochter Esther Bähr (geb. Daicz) 1941 nach Minsk deportiert und ebenfalls ermordet.
Im Jahr 1950 hatte Albert Daicz bzw. in seinem Namen die "Jewish Trust Corporation for Germany" bereits einen Rückerstattungsantrag bezüglich der Zwangsversteigerung der Einrichtungsgegenstände in Lübeck gestellt. (Dokumente dazu auch in der Akte LASH Abt. 510 Nr. 8395 vorhanden.)
Die Söhne Max Isaak Daicz und Julius Daicz, die aufgrund geistiger Beeinträchtigung seit 1931 im Heim Vorwerk untergebracht waren, wurden von dort nach Hamburg-Langenhorn verlegt. Am 23.09.1940 wurden sie in die Heilanstalt Brandenburg überwiesen und dort noch am selben Tag ermordet.
Seine Frau und die beiden Töchter Gisela und Hanny Rosa wurden 1941 in das KZ Riga-Jungfernhof und die Tochter Esther Bähr (geb. Daicz) 1941 nach Minsk deportiert und ebenfalls ermordet.
Im Jahr 1950 hatte Albert Daicz bzw. in seinem Namen die "Jewish Trust Corporation for Germany" bereits einen Rückerstattungsantrag bezüglich der Zwangsversteigerung der Einrichtungsgegenstände in Lübeck gestellt. (Dokumente dazu auch in der Akte LASH Abt. 510 Nr. 8395 vorhanden.)
Primary source
LASH Abt. 510 Nr. 8395
LASH Abt. 352.3 Nr. 9043 (noch nicht eingesehen)
LASH Abt. 352.3 Nr. 9043 (noch nicht eingesehen)
Secondary source
Stolperstein in Lübeck für die 1941 ermordete Ehefrau Anna Daicz, geb. Finkelberg. Hier auch weiterführende Informationen und Dokumente zur Familie Daicz:
https://www.stolpersteine-luebeck.de/stolperstein/anna-chana-daicz-geb-finkelberg
https://www.stolpersteine-luebeck.de/stolperstein/anna-chana-daicz-geb-finkelberg
Online source
Assigned removal goods
- Auftraggeber:in Albert Daicz
Suggested citation
LostLift database, German Maritime Museum - Leibniz Institute for Maritime History, Person: Albert Daicz, Permalink: https://lostlift.dsm.museum/en/detail/person/022a913d-088d-4878-b0b3-abe275613589 (Last modified: 10.3.2026)