Die LostLift Datenbank
Person: Siegfried F. Weinberger
Name
Rang / Titel
Lebensdaten
16.08.1894 - 23.12.1984
Geburtsort
Bruchsal, Deutschland
Sterbeort
Chicago, USA
Geschlecht
männlich
Nationalität
Beruf
Inhaber einer Stahl- und Werkzeugfabrik
Letzter Wohnort
Bruchsal
Adressen
Bruchsal, Seilersbahn 6
kopiert!
Informationen
Ehefrau: Hedwig F. Weinberger, geb. Fuchs
Sohn: Franz Wolfgang Weinberger (1924-1997), vom Beruf Schlosser
Aufgrund von nationalsozialistischer Verfolgung war Siegfried Weinberger dazu gezwungen, seine Stahl- und Werkzeugfabrik für 800 RM zu verkaufen. Am 10. November 1938 wurde er von 2 Männern der SA verhaftet und in diesem Zuge 2.705 RM aus seinem Kassenschrank entwendet. Anschließend wurde er in das Konzentrationslager Dachau deportiert. Dort verlor er aufgrund der Gefangenschaft und Behandlung vor Ort sein Gehör zum Teil. Er wurde am 13. Dezember 1938 entlassen.
Sein Vater Samuel Weinberger (*02.12.1860) war im Altersheim der Brüder Montebauer in Baden Baden auf dem Friesenhof untergebracht. Nachdem das Gut von der NSDAP übernommen wurde war Siegfried Weinberger gezwungen seinen Vater im jüdischen Altersheim unterzubringen, wo er drei Monate später am 27. Juni 1939 wegen Ärztemangel bei einem leichten Eingriff starb.
Siegfried floh mit seiner Frau Hedwig Weinberger, geb. Fuchs und seinem Sohn Franz Wolfgang (Frank) Weinberger über England an Bord der SS Westernland am 4. September 1939 nach New York.
Später lebte er in Chicago.
Mutter: Frieda Weinberger, geb. Mai (18.12.1865-17.11.1931)
Sohn: Franz Wolfgang Weinberger (1924-1997), vom Beruf Schlosser
Aufgrund von nationalsozialistischer Verfolgung war Siegfried Weinberger dazu gezwungen, seine Stahl- und Werkzeugfabrik für 800 RM zu verkaufen. Am 10. November 1938 wurde er von 2 Männern der SA verhaftet und in diesem Zuge 2.705 RM aus seinem Kassenschrank entwendet. Anschließend wurde er in das Konzentrationslager Dachau deportiert. Dort verlor er aufgrund der Gefangenschaft und Behandlung vor Ort sein Gehör zum Teil. Er wurde am 13. Dezember 1938 entlassen.
Sein Vater Samuel Weinberger (*02.12.1860) war im Altersheim der Brüder Montebauer in Baden Baden auf dem Friesenhof untergebracht. Nachdem das Gut von der NSDAP übernommen wurde war Siegfried Weinberger gezwungen seinen Vater im jüdischen Altersheim unterzubringen, wo er drei Monate später am 27. Juni 1939 wegen Ärztemangel bei einem leichten Eingriff starb.
Siegfried floh mit seiner Frau Hedwig Weinberger, geb. Fuchs und seinem Sohn Franz Wolfgang (Frank) Weinberger über England an Bord der SS Westernland am 4. September 1939 nach New York.
Später lebte er in Chicago.
Mutter: Frieda Weinberger, geb. Mai (18.12.1865-17.11.1931)
Bemerkungen
Primärquelle
StAHH 213-13_13588
Sekundärquelle
https://collections.arolsen-archives.org/de/document/130429514 (Siegfried Weinberger im Zugangsbuch Konzentrationslager Dachau)
https://collections.arolsen-archives.org/de/document/10778392 (Schreibstubenkarte Siegfried Weinberger KZ Dachau)
https://www.wikitree.com/wiki/Weinberger-308
https://www.ancestry.com/genealogy/records/frank-weinberger-24-5dfjwd
https://collections.arolsen-archives.org/de/document/10778392 (Schreibstubenkarte Siegfried Weinberger KZ Dachau)
https://www.wikitree.com/wiki/Weinberger-308
https://www.ancestry.com/genealogy/records/frank-weinberger-24-5dfjwd
Onlinequelle
zugeordnete Umzugsgüter
- Auftraggeber:in Siegfried F. Weinberger
Zitiervorschlag
LostLift Datenbank, Deutsches Schifffahrtsmuseum – Leibniz-Institut für Maritime Geschichte, Person: Siegfried F. Weinberger, Permalink: https://lostlift.dsm.museum/de/detail/person/6c568a80-2eab-4f47-8ffe-9f3bf9c40eeb (Zuletzt aktualisiert am: 19.6.2026)