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Person: Bettina Böninger, geb. Mann

 
Name
Rang / Titel
 
Lebensdaten
15.06.1876 - 02.07.1943
Geburtsort
Ichenhausen, Deutschland
Sterbeort
Sobibor, Polen
 
Geschlecht
weiblich
Nationalität
Beruf
Geschäftsfrau
 
Letzter Wohnort
Köln
Adressen
Köln, Severinstr. 178 (Geschäft und Wohnung im gleichen Haus)
Enschede, 323 Gronauesche Straat
 
Informationen
1939 nach Holland ausgewandert. Von dort wurde sie 1943 zusammen mit ihrer Tochter, ihrem Schwiegersohn und der Enkeling in das Vernichtungslager Sobibor deportiert und dort mit Datum vom 02.07.1943 für tot erklärt.

Ehemann: Albert Böninger
Kinder: Erna Heilborn/Heilbronn, geb. Böninger; Julius Böninger
Schwiegertochter: Herta Böninger, geb. Solmann
Enkelin: Anneliese Heilborn/Heilbronn
Bemerkungen
Ab 1936 Inhaberin des Herren-Konfektionsgeschäfts "Fa. Böninger & Cie", Köln Severinstr., nachdem ihr Mann Albert Böninger am 08.01.1936 verstorben war. Das Geschäft wurde zwischen 1892 und 1897 gegründet.
Bei ihrer Auswanderung nach Holland musste Bettina Böninger eine Reichsfluchtsteuer in Höhe von ca. 9.000 RM an das Finanzamt Köln-Altstadt zahlen.
Ihre Wohnungseinrichtung ist zum Teil nach Holland transportiert worden, einiges ist in Köln geblieben. Nach ihrer Deportation beschlagnahmten die Deutschen Behörden in Holland den dort zurückgelassenen Hausrat.
 
Primärquelle
LASH Abt. 510 Nr. 8931
LASH Abt. 352.3 Nr. 8912
Sekundärquelle
Onlinequelle
 
 
zugeordnete Umzugsgüter
 
 
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